Interessantes zu Theoretischer Physik

Konvergenz der Evolution, Conway Morris, Sheldrake

Konvergenz — ein noch unverstandener Treiber der Evolution

Rupert Sheldrake — und unabhängig von ihm auch der Evolutionsbiologe Conway Morris — haben Beobachtungen gemacht, welche darauf hindeuten, dass die bestimmenden Treiber der Evolution nicht einfach nur — wie noch Darwin dachte — Mutation und Auslese sein können: Es muss mindestens noch einen dritten, bisher unbekannten Mechanismus geben, den man heute Konvergenz nennt.

Es scheint mir lehrreich, zu vergleichen, wie Conway Morris und Sheldrake argumentieren hinsichtlich der von ihnen vermuteten Konvergenz der Evolution (den Begriff als solchen hat Morris vorgeschlagen):


Was Falsifizierbarkeit betrifft, ist festzuhalten:

Man kann sich sehr gut auf den Standpunkt stellen, dass, was Morris und Sheldrake da aufgefallen ist, ein und dieselbe Ursache haben könnte. Insofern ist der durch Sheldrake geprägte Begriff morphischer Resonanz nur ein anderes Wort für Konvergenz — eines aber, welches anders als "Konvergenz" nicht einfach nur für eine Beobachtung steht, sondern zugleich auch für eine Idee, wie sich konvergente Evolution aus physikalischen Gründen heraus ergeben könnte.

Auf jeden Fall spricht nichts dagegen, dass auch morphische Resonanz, wenn es sie denn geben sollte, auf physikalische Kräfte zurückführbar ist — der Biologen » morphogenetische Felder « dann also nichts anderes wären als das Feld der physikalischen Grundkräfte.
Wissenswertes zu "Sheldrake, Conway Morris, Konvergenz der Evolution" zusammengestellt durch Gebhard Greiter.
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