Interessantes zu Theoretischer Physik


Realistischer Realismus repariert Gabriels Neuen Realismus

Unter Realistischem Realismus versteht man einen Realismus, welcher ausgeht vom Standpunkt



Existent ist alles, über das

mindestens ein Gehirn nachdenkt

oder jemals nachgedacht hat.



Mit dieser Formulierung seines Grundaxioms korrigiert Realistischer Realismus den durch Markus Gabriel begründeten, auf einem Denkfehler aufbauenden Neuen Realismus.

Realistischer Realismus — anders als Neuer Realismus — erkennt an, dass
  • die Welt existiert
  • und alle Existenz rollenspezifisch gedacht werden muss.
Rollen in diesem Sinne sind die uns unbekannte Wirklichkeit W und Paare (W,S), wo S ein einem Teil W der Wirklichkeit zugeordneter Sinn ist.

Die Realität, in der wir leben ist durch uns mit Sinn versehene Wirklichkeit.

Realität (W,S) existiert als — nicht notwendig widerspruchsfreies — Konzept, welches aber nur dann Instanzen haben kann, wenn es widerspruchsfrei ist. Nur Instanzen können, müssen aber nicht, physische Existenz haben.



Beispiele:
  • Die Menge aller Mengen, die sich nicht selbst als Element enthalten, existiert als in sich widersprüchliches Konzept, aber nicht als Instanz.
  • Gabriels Polizeiuniform tragende Einhörner auf der Rückseite des Mondes existieren als Konzept, welches zwar wohldefiniert (= widerspruchsfrei) ist, derzeit aber keine Instanzen hat.


Realistischer Realismus erkennt:


Zu existieren bedeutet — und kann gar nicht mehr bedeuten als —,

Instanz mindestens eines wohldefinierten Konzepts zu sein.


Wissenswertes zu "Denkfehler Neuer Realismus, Denkfehler Markus Gabriel, Markus Gabriel, Neuer Realismus, Realistischer Realismus, Realismus" zusammengestellt durch Gebhard Greiter.
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