Interessantes zu Theoretischer Physik

Zeitdilatation, Einstein, Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie

Zeitdilatation im Sinne der Theorien Einsteins

Unter Zeitdilatation versteht man die Summe zweier völlig unterschiedlicher, sich aber aufsummierender Effekte:

Sie kommen zustande



Genauer:



Man kann es auch so sagen:

So wie es zwischen zwei gegebenen Ortschaften auf der Erde unterschiedlich lange Wege geben kann, gibt es auch zwischen je zwei Ereignissen (d.h. zwischen je zwei Punkten A und B der Raumzeit) ganz unter­schiedlich lange Wege.

Der jeweils längste — in dem Sinne, dass ihn zu durchlaufen am meisten Lebenszeit erfordert — ist immer der, auf dem man gar nicht beschleunigt ist. Kurz:


Beschleunigt zu sein verkürzt unseren Weg durch die Raumzeit.

Im Vergleich zu weniger beschleunigten Objekten altern wir langsamer.


Kurz: Wo immer Beschleunigung hinzukommt, wechselt man durch sie auf einen kürzeren Weg durch die Raumzeit. Wegnahme von Beschleunigung zwingt uns zurück auf Wege, die uns mehr Lebenszeit kosten.


Note: Zeitdilatation bei gleichförmiger Relativgeschwindigkeit ergibt sich wegen der Endlichkeit der Licht­geschwindigkeit, ist also überhaupt nicht erstaunlich. Was zunächst aber wirklich erstaunt, ist die Tat­sache, dass bei unter­schiedlich stark beschleunigten Objekten aus Sicht Dritter selbst noch ihre typische mittlere Lebens­dauer davon abhängt, wie stark beschleunigt sie sind. Ganz offensichtlich ist also selbst gravitative Zeitdilatation ein nur beobachtungstechnisch bedingter Effekt.


Wissenswertes zu "Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, Einstein, Zeitdilatation" zusammengestellt durch Gebhard Greiter.
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