Interessantes zu Theoretischer Physik


Wie und warum ich an Gott glaube

Wenn immer man mit jemand über Religionsphilosophie diskutiert, kommt irgend wann die Frage:

Glaubst Du an Gott?      


Man kann darauf mit JA oder mit NEIN antworten, sieht sich aber meist nicht in der Lage, solche Antwort auch klar und durchdacht zu begründen.

Deswegen hier die Version meine Antwort, mit der ich bisher am ehesten zufrieden bin:


Ich bin der Meinung, dass da auf jeden Fall etwas ist, das
man "Gott" nennen kann und sollte, dass wir uns aber ganz grundsätzlich kein konkretes zutreffendes Bild davon machen können.

Alles, was wir in dieser Hinsicht haben, sind archetypische Vorstellungen im Urgrund unserer Psyche gepaart mit dem, was wir unser Gewissen nennen: Zusammen scheint beides der einzige Kanal zu sein, über den jener Geist sich uns — deutlich aber unaufdringlich — mitteilt.

Und bezieht sich unser Gewissen nicht auf genau das, was die Autoren der Bibel so perfekt als Intention ihres Gottes auszu­drücken und zu erkennen wussten?

Wir haben nichts Hilfreicheres, um zu erfahren, was das erstaunlich konsistente Gewissen der Menschheit insgesamt uns immer wieder sagt bzw. zu sagen versucht. Dass sich zu viele von uns solcher Nachricht verschließen oder auch einfach nur zu laut vor sich hinleben, um sie zu hören, scheint Homo sapiens Hauptproblem zu sein. Wir könnten uns die Welt zum Paradies machen, wollten wir uns einfach nur der vielen in uns angelegten Fähigkeiten würdig erweisen.



Bedenkenswert: Der Bibel Altes Testament entstand vor etwa 3000 Jahren: zu einer Zeit also, zu der es auf der Erde erst wenige Millionen Menschen gab. Wie erklären wir uns, dass schon damals einige von ihnen die Stimme ihres Gewissens auch nicht schlechter verstanden als selbst Theologen es heute tun?
Wissenswertes zu "Glaubst Du an Gott?" "Warum ich an Gott glaube" zusammengestellt durch Gebhard Greiter.
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