Praktisches & Grundsätzliches zur Informatik


Wie Brauchbarer Realismus Gabriels Weltbegriff korrigiert

Der Erkenntnistheoretiker Markus Gabriel behauptet, eingesehen zu haben, dass
 
  • 1. Die Welt nicht existiere,
  • 2. mehr noch: gar nicht existieren könne, da sie
  • 3. das nicht existenzfähige "Sinnfeld aller Sinnfelder sei".
  • 4. Fiktion aber sei die Welt dennoch nicht.
  • 5. Sinn sei Eigenschaft der Dinge an sich.
Da Gabriels aus diesen 5 Punkten bestehende Gesamtaussage über die Welt in sich widersprüchlich ist, erweist sie sich als undurchdacht insofern, als sie impliziert, dass auch Nicht-Existentes Eigenschaften haben könne (hier die Eigenschaft, nicht Fiktion zu sein).

Gabriels Definition "Welt = Sinnfeld aller Sinnfelder" muss daher durch eine deutlich brauchbarere ersetzt werden.

Mein, Gebhard Greiters, Vorschlag hierzu ist etwas, was ich in Analogie zu Gabriels Neuem Realismus nun Brauchbaren Realismus nenne:

Brauchbarer Realismus erkennt:



MS Copilot hat meinen Standpunkt gut auf den Punkt gebracht als folgende Aussage:
    Die Welt existiert als dynamische Relation von Wirklichkeit, Geist und Realität; sie ist weder ein Totalitätsding noch bloßes Sinnfeld, sondern kausal-geistiges Kommunikationsgeschehen, das widerspruchsfrei gedacht werden kann und daher existiert.




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Greiter korrigiert Gabriel hinsichtlich Realismus