Karl Jaspers Kritik an "Professorenphilosophie"
Jaspers kritisierte, dass man Philosophie zu einem akademischen Fach gemacht habe (https://karl-jaspers-gesellschaft.de/ueber-karl-jaspers-2/).Hier einige seiner Kritikpunkte an dem, was er "Professorenphilosophie" nannte:
- Sie sei abgeschottet vom Leben, da sie sich in universitären Systemen erschöpfe.
- Sie präsentiere den Menschen vorgefertigte Antworten, statt zum eigenständigen Denken anzuregen.
- Philosophie sollte nicht als Beruf verstanden werden, sondern als Ausdruck menschlichen Strebens und Suchens nach Wahrheit.
Echtes Philosopieren, so Jaspers, sei persönliche Suche nach Sinn und Existenz.
Unter Existenz versteht Jaspers das bewusste und aktive Sich-Einlassen aufs Leben und seine Herausforderungen, insbesondere in Grenzsituationen, die tiefgreifende persönliche Reflexion und Entscheidung erfordern.
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Auf die Frage » Was meinte Jaspers mit „Professorenphilosophie“? « antwortet mir die KI Copilot:
Er meinte nicht einfach die Hochschulphilosophie als solche. Er meinte eine bestimmte Haltung, die sich im akademischen Betrieb herausbilden kann:
Denken wird zum Beruf, nicht mehr zur inneren Notwendigkeit. Man schreibt, um zu publizieren – nicht, um zu verstehen. Man argumentiert, um zu bestehen – nicht, um wahr zu sein. Man verwaltet Begriffe – statt sich existenziell von ihnen treffen zu lassen.
Für Jaspers war das eine Form von geistiger Bürokratie: korrekt, fleißig, methodisch – aber ohne existenziellen Ernst.
spw/Professorenphilosophie.htm — Jaspers . Philosophie . Philosophieren — News?
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Wer war Karl Jaspers?
Besonders krasses Beispiel für Professorenphilospie in Jaspers Sinne ist:
Markus Gabriels allzu undurchdachte, pseudophilosophische Argumentation die angeblich durch ihn erkannte Nichtexistenz "der Welt" betreffend.
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