Max Gallmeier: Indiohilfe Ecuador: Puchheimer Benefizkonzerte



Puchheims Benefizkonzerte
 
zu Gunsten der Indiohilfe Ecuador




Herzliche Einladung zum nächsten Konzert:

Sonntag, den 5. November 2017, 19 Uhr im PUC



Freuen Sie sich mit uns auf:

Eine weitere, ausgesprochen abwechslungsreiche musikalische Reise durch Südamerika.


Beginn 19.00 Uhr
Eintritt frei, Spenden erbeten!

Der Erlös geht zu 100% an die Indiohilfe Ecuador.






Rückblick und Infomation zur Indiohilfe:



Das Konzert 2016 (Open Air)


Ein Besucher aus Berlin, Ron Melster, beschreibt seinen Eindruck wie folgt:

» "Rhythm changes" – das könnte das inoffizielle Motto des Benefizkonzertes für die Indiohilfe Ecuador gewesen sein, welches am Freitag, den 15.7.2016, im Rahmen des Puchheimer Stadtfestes stattfand.

Vertraute Dinge trafen auf Ungewohntes.

Vertraut war zunächst einmal die Gruppe "Leño Verde", die seit vielen Jahren fester Bestandteil der Konzert­reihe ist. Pünktlich um 19:15 erfüllte das Ensemble die Sommerluft mit Flötenklängen und Gitarren­akkorden und entführte das Publikum in die Welt Südamerikas. Gedanken von weiten Ebenen kamen auf, in denen die Luft vor Hitze flimmert.

Eine Vorstellung, die im starken Kontrast zu den äußeren Bedingungen stand. Das Konzert fand nämlich nicht wie gewohnt im Konzertsaal statt, sondern auf einer Bühne im Freien. Bis zuletzt hatten die Veranstalter gebangt, ob das unbeständige Wetter dies zulassen würde. Nass geworden ist dann aber doch niemand, die Temperaturen allerdings fielen auf fast winterliche Werte. Davon allerdings ließ sich keiner der Besucher abschrecken und wurde so mit dem Stargast des Abends belohnt: Als Ximena Mariño ihre Stimme erhob, erfüllte sie vom ersten Ton an die kalte, klare Luft des Sommerabends mit herzerwärmender Sanftheit. Die Lieder erzählten Geschichten – von Traurigkeit, Verlust, aber auch von Hoffnung, Liebe und Wiedergeburt.

Ein Novum war die Newcomer-Band "Das Nähmaschinenquartett" – eine Gruppe junger Musiker, die mit ihren jazzigen Klängen einen weiteren, neuen Akzent in das Programm setzten. Sie spielten an diesem Abend in für sie ungewohnter Besetzung – zwei der vier Musiker halfen aus, wovon der Zuschauer aber nichts merkte. Routiniert und zugleich voller Hingabe spielten sie ihre Stücke. Lieder, die mit einzelnen Percussion-Rhythmen begannen und sich zu A-Capella-Teppichen entwickelten. Sphärische Klänge wurden von Bossa-Nova-Rhythmen unterbrochen und unterstrichen die Festival-Atmosphäre des Konzertes.

Die Beharrlichkeit der Zuschauer wurde durch eine Zugabe belohnt, in der alle Musiker gemeinsam impro­visierten und mit ihrer Leidenschaft in der kühlen Luft der Sommernacht die Herzen mit Wärme erfüllten. «







Parallel zum Konzert wurde wie immer eine kleine Ausstellung gezeigt, die in Bildern anschaulich über die Arbeit der Indiohilfe Ecuador informiert.


Pfarrer Werner Gallmeier und Inge Greiter bedanken sich herzlich für die großzügigen Spenden aller Konzert­besucher (2016: 4013 EUR) und für ihr Interesse an der Arbeit der Indiohilfe Ecuador.

Herzlichen Dank auch an alle Musiker (die stets ehrenamtlich spielen), an die Gemeinde Puchheim, ihr Kulturamt und den Kultur­verein Puchheim e.V. Ohne ihrer aller Unterstützung wäre kein einziges jener nun schon 14 Bene­fiz­konzerte möglich gewesen.





Die Indiohilfe Ecuador ist eine nur über Spenden finanzierte private Hilfsorganisation.
Max Gallmeier, ihr Gründer, freut sich über nun schon mehr als 30 Jahre fruchtbare Arbeit mit Indios.

In der Aufbauphase wur­den eine Straße und Brücken geschaffen, die einer Reihe von Landbewohnern erstmals ermöglichten, ihre Produkte rechtzeitig vor Ver­derb auf die Märkte zu bringen. Anschließend wurden mehr als 40 Grundschulen gegründet (die höchstgele­gene auf 4.200 m ü. NN).

Weiterführende Ausbildung ermöglichte der Bau von Lehrwerk­stätten, in denen junge Indios kostenlos Handwerksberufe — Schreiner, Schneider, Mechaniker, Bäcker oder Metzger — erlernen können. Eine Landwirtschaftsschule und eine Hauswirtschaftsschule ergänzen das Angebot. Erstere produziert, was Letztere zum Bekochen von Schülern, Lehrern und Mitarbeitern benötigt. Der Überschuss an Produkten wird vermarktet, so dass auch Einnahmen erzielt werden.

Während es in der Aufbauphase darum ging, die nötigen Bauten zu erstellen, kommt es jetzt darauf an, alles zu erhalten, um auch weiterhin möglichst vielen jungen Indios Bildung und Ausbildung zu ermöglichen.

Immer wieder fallen auch andere Aufgaben an: In 2016 etwa waren Max Gallmeier und seine ein­heimischen Helfer damit beschäftigt in durch ein schweres Erdbeben zerstörten Dörfern — etwa 400 km vom Sitz der Indiohilfe entfernt — die unbewohnbar gewordenen Behausungen wenigstens der Einwohner neu aufzubauen, die sich selbst wegen Krankheit oder anderer Behinderung nicht helfen können. So wurde etwa das völlig zerstörte Heim einer Frau ohne Arm und ihrer vier Kinder neu errichtet und auch das Zuhause eines Ehepaars (der Mann blind, die Frau krank, gemeinsames Einkom­men nur 50 Dollar Sozialhilfe pro Monat).

Da die Stiftung ehrenamtlich geführt wird, fallen keinerlei Verwaltungskosten an: Alle Spenden — auch der Erlös der Puchheimer Benefizkonzerte — gehen ohne jeden Abzug in die Arbeit mit den Indios.



Siehe auch:

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