D i s k u s s i o n



 Beitrag 0-63
Quantenmechanik — keine andere physikalische Theorie macht genauere Aussagen

 
 

 
Quantenmechanik — unsere bisher genaueste Theorie

 
 
Seltsamerweise ist die Quantentheorie — obgleich sie für alles von ihr Vorhergesagte doch nur Wahrscheinlichkeiten nennt — das erfolgreichste und genaueste je von Menschen ersonnene physikalische Modell. Seine Vorhersagen sind oftmals bis auf den zehnmilliardsten Teil akkurat.
 
Erst diese Genauigkeit macht die technischen Wunder der heutigen Zeit möglich: Laser, Computer, Mobilfunk, Mikrowellenherd und vieles mehr.
 
Und nicht zuletzt auch ganz unglaublich genau gehende Uhren ( jetzt und demnächst ).
 
 
Da solche Uhren den Fluß der Zeit anhand der Schwingungen von Quanten zeigen, wird klar:
 
 
Durch die Natur konstant gehaltene Schwingungen des Energiefeldes liefern uns die Zeit.
 
Diese scheint der Grund dafür zu sein, dass für zueinander nicht beschleunigte Beobachter die Zeit gleich schnell voranschreitet.


 

 Beitrag 0-34
Jedes Quantensystem ist einfach nur zeit- und ortsabhängiges Wirkpotential

 
 

 
Jedes Quantensystem ist ein Feld von Wirkpotential

 
 
Da jedes Quantensystem — Bosonen, Elementarteilchen, Atome, Moleküle, usw. — Summe von Wellen ist, deren jede schwankendes Kraftpotential beschreibt, muss jedes Quantensystem als ein Feld von  W i r k p o t e n t i a l  gesehen werden, welches zeit- und ortsabhängig durch seine Wellenfunktion ψ beschrieben ist.
 
Unter Dekohärenz versteht man die Tatsache, dass sich durch ständig spontan eintretende atomare Entladung des Potentials (kleinste Portionen von Wirkung) diese Wellenfunktion laufend im Kleinen neu konfiguriert. Jede Konfiguration, die sich dadurch ergeben könnte, entspricht einem möglichen Zustand des Quantensystems.
 
Die modernste, aussagekräftigste Form unserer Atom-Modelle beschreibt die möglichen Zustände des Atoms über seine Orbitale.

 

 Beitrag 0-33
Beispiele: Elektron und Elektronenhülle eines Atoms

 
 

 
Warum Elektronen tatsächlich Welle — statt Kügelchen — sind

 
 
Auf Seite 97 seines Buches Auf dem Holzweg durchs Universum - Warum die Physik sich verlaufen hat werden wir durch Alexander Unzicker daran erinnert, dass selbst eine bewegte Ladung erst dann eine elektromagnetische Welle erzeugt, wenn die Bewegung  b e s c h l e u n i g t  ist.
 
Umgekehrt: Wo immer elektrische Ladungen beschleunigt werden,  m ü s s e n  sie — so zeigen Maxwells Gleichungen — elektromagnetische Wellen aussenden, also Energie abstrahlen.


Zitat von Unzicker:
 
Daher musste man die zu simple Vorstellung aufgeben, im Atom umkreise ein Elektron den Kern — denn allein schon durch die Beschleunigung aufgrund der Zentripetalkraft käme es zu einer Abstrahlung und somit zu Energieverlust.
 


 
Demzufolge erinnert unser aktuellestes Modell der Atome auch nicht mehr an ein Planetensystem (in dem die Elektronen den Atomkern umkreisen würden wie Planeten die Sonne), sondern ist stattdessen ein Modell aller denkbaren  Z u s t ä n d e  des Atoms.
 
Jeder Zustand wird beschrieben durch sog. Orbitale, wobei man unter einem  O r b i t a l  eine Raumregion versteht, in der die Wahrscheinlichkeit, dort ein Elektron des Atoms zu beobachten (wenn es registrierbare Wirkung verursacht), mindestens 90% beträgt.
 
Versucht man die Orbitale eines Atomzustandes graphisch zu visualisieren, so kommt man zu Bildern wie hier errechnet, siehe insbesondere dieses Beispiel und die Bedeutung der Farben.
 
 
Weitere Beispiele: Zwei Zustände des Wasserstoffatoms:
 
 
 
Zwei Zustände des Wasserstoffatoms
 
Quelle: Bernd Thaller: Visionen des UnSEHbaren – Impressionen aus der Welt der Quanten


 

 Beitrag 0-82
Von welcher Natur genau sind ein Elektron oder andere Quanten?

 
 

 
Was ist ein Elektron?

— zum wahren Wesen z.B. aller Elementarteilchen —

 
 
Ein Elektron — wie überhaupt  j e d e s  Elementarteilchen — muss man sich vorstellen als eine Wolke von Wirkpotential, die überall dort existiert, wo die Wahr­scheinlichkeit, dieses Elektron zu beobachen, nicht Null ist.
 
Bilder, die Orbitale beschreiben (d.h. Bereiche um einen Atomkern herum, in denen die Wahrscheinlichkeit, dort ein Elektron zu beobachten, nicht Null ist), zeigen das recht schön:
 
 

 
 
Natürlich ist auch jedes makroskopische Objekt — schon allein als Quantensystem — mehr oder weniger überall dort anzutreffen, wo es als Wirkpotential (wie schwach auch immer) vorhanden ist. Der Ausdruck » mehr oder weniger « ist also selbst noch für solche Objekte durchaus wörtlich zu nehmen.
 
 
Und so gilt in der Tat:
 
 
Alles aus Materie Bestehende ist — physikalisch gesehen — einfach nur nur
 
eine ortsabhängig unterschiedlich dichte Wolke von Wirkpotential.

 
 
Und genau das ist gemeint, wenn Quantenphysiker wie etwa Hans-Peter Dürr oder Milo Wolff feststellen: Es gibt keine Materie.