Unsere Welt zu verstehen:



 Beitrag 0-413
 
 

 
Unser Denken und Fühlen

aus quantenphysikalischer Sicht heraus

 
 
Unser Gehirn ist ein quantenmechanisches System, welches für uns konstruiert, was wir unsere Realität nennen (z.B. Farben korresponierend zur Wellenlänge von Licht, das den Sehpurpur in unserem Auge erreicht, letztlich aber alle Bedeutung von Signalen, die unsere Sinnesorgane erreichen).
 
Rein alles, was wir als real erachten (= unsere Interpretation der uns erreichenden Signale) ist eine sich ständig — im Detail wenigstens — modifizierende Menge mit JA oder NEIN beantworteter Fragen. Jede Antwort darauf stellt genau ein Bit an Information dar und wird erzeugt durch einen Kollaps der Wellenfunktion, welche uns und insbesondere die Menge all unserer Neuronen, beschreibt: unseren Denkapparat.
 
Diese Bits aber sind, so scheint es jedenfalls, nicht irgendwo in unserem Gehirn gespeichert (wie man früher dachte), sondern bestimmen Form und Intensität elektromagnetischer Signale, deren Quelle unser Gehirn und unser Nervensystem sind.
 
Als extrem energieschwache — und daher als Wellen sehr großer Wellenlänge — werden nun aber fast alle der von unserem Gehirn erzeugten elektromagnetischen Wellen weit über unseren Schädel hinaus existieren, sich also mit Lichtgeschwindigkeit ausgehend von uns im gesamten Universum ausbreiten, bis sie sich — die einen fast sofort, die anderen erst in weiter Zukunft — dort durch Dekohärenz auflösen zu Signalen, die andere belebte oder unbelebte Materie auf quantenmechanischer Ebene, in sehr geringen Ausmaß also, hinsichtlich ihres Zustands abändern (genauer: sie verschmelzen dort mit einem Elektron eines Atoms jener Materie – so extrem gering also ist diese Auswirkung).
 
Umgekehrt können so auch Gedanken anderer Menschen oder Lebewesen das eine oder andere Atom in unserem Gehirn in einen Zustand versetzen, den es ohne jene Gedanken anderer nicht gegeben hätte.
 
Bisher ist Wissenschaft nicht in der Lage, solchen Einfluss auf unser Gehirn zu messen oder gar zu untersuchen. Vorhanden — ganz extrem schwach vorhanden — ist er aber auf jeden Fall, und es kann wohl auch nicht ausgeschlossen werden, dass in extrem seltenen Fällen solcher Einfluss dann doch eine Rolle spielt in dem Sinne, dass er uns — irgendwie, als nur flüchtiger Gedanke — bewusst wird.
 
 
Etwas häufiger werden solche Einflüsse ganz sicher auch unser unbewusstes Denken beeinflussen.

 
Nebenbei noch: Wenn auf die beschriebene Weise ein aus dem Gehirn eines Lebewesens A kommendes Photon den Zustand eines Atoms im Gehirn eines anderen Lebewesens modifiziert, wird das natürlich auch Quantenverschränkung zur Folge haben. Was sich daraus dann an Korrelation ergeben kann, ist noch weit weniger zu durchschauen.

 


aus Notizen zu:

Biologie aus quantenmechanischer Sicht


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