D i s k u s s i o n



 Beitrag 0-418
Zum Problem der Integration muslimischer Zuwanderer

 
 

 
Muslims im Herzen Europas: Wie integriert man sie?

 
 
Starke Zuwanderung aus islamisch geprägten Regionen des nahen Ostens, verursacht in Europa Probleme, die schwer zu lösen sind.
 
Welcher Art sie sind, wird recht deutlich anhand der Probleme, die Grund- und Hauptschullehrer derzeit in Wien, Berlin, aber auch in einigen Städten des Ruhrgebiets derzeit vor nahezu unlösbare Probleme stellen. Siehe z.B.
 
Wenn ich mir das so anhöre, komme ich zum Schluss, dass die einzige Lösung des Problems darin bestehen könnte, den Religionsunterricht ganz aus dem Kanon der schulpflichtigen Fächer herauszunehmen.
 
Gründe, die ich hierfür sehe, sind die folgenden:
     
  • Wenn Christen — Katholiken und Protestanten — darauf bestehen, dass ihre Weltanschauung zu lehren Teil des Pflichtunterrichts sein müsse, kann man gut verstehen, dass Muslims sich ungerecht behandelt fühlen, wenn man ihnen gleiches Recht nicht zugesteht.
     
  • Wenn nun aber klar wird, dass muslimischer Religionsunterricht dazu missbraucht wird, Schüler und Schülerinnen unter die Scharia zu zwingen, ihnen aber auf jeden Fall eine Weltanschauung einzuimpfen, die mit der der neuen Gesellschaft, in der sie jetzt leben und in die sie sich integrieren sollen, nicht verträglich ist, so ist das ganz sicher auch nicht akzeptabel — schon alleine deswegen nicht, weil man muslimische Zuwanderer, die diesem Zwang nicht unterliegen wollen, vor ihm schützen muss:
     
    In einem der Videos kommt ein muslimischer Zuwanderer zu Wort, der nicht erkannt sein möchte aus der Furcht heraus, dass seine Tochter Repressalien seitens seiner Glaubensbrüder zu befürchten habe, wenn bekannt wird, dass er sagt: Ich will nicht, dass meine Tochter Arabisch lernen muss: Sie soll hier in Österreich Deutsch lernen und soll nicht gezwungen sein, den islamischen Religionsunterricht zu besuchen.
     
     
     
    Interessant hierzu: Kulturkampf im Klassenzimmer: Wie der Islam die Schulen verändert — Bericht einer Lehrerin (Wien, 2018)

     

 Beitrag 0-430
Ethische Grundsätze im Wandel der Zeit

 
 

 
Ethische Grundsätze im Wandel der Zeiten

 
 
Max Tegmark macht sich in seinem Buch Leben 3.0 — Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (2017) Gedanken darüber, dass die Geschichte ethische Grundsätze zwei ganz unterschiedlicher Kategorien kennt:


Tegmark schrieb:
 
Noch Kant behauptete, er könne aus sog. "ersten Prinzipien" Schlüsse ziehen, mit denen man heute eher nicht einverstanden ist — dass nämlich
     
  • Masturbation schlimmer sei als Selbstmord,
     
  • Homosexualität verabscheuenswürdig,
     
  • das Töten unehelicher Kinder in Ordnung gehe
     
  • und dass Ehefrauen, Bedienstete und Kinder, ähnlich wie Objekte, Eigentum seien.

 
Wenn wir in die Zukunft schauen, in der das Leben potentiell im ganzen Kosmos und über Jahrmilliarden hinweg gedeihen könnte — vielleicht auch künstlich erzeugtes Leben (sich ihrer selbst bewusste KI etwa) — dann stellt sich die Frage, auf welches Minimum ethischer Prinzipien man sich dazu einigen könnte.
 
An diesem Gespräch sollten wir uns alle beteiligen.
 
Ich fand es faszinierend, die ethischen Ansichten vieler Denker über viele Jahre hinweg hörend und lesend zu verfolgen, und so, wie ich es sehe, lassen sich die Punkte, denen sie [ heute ] den Vorzug geben, in 4 Prinzipien zusammenfassen:
     
  • Utilitarismus: Positive, bewusste Erfahrungen — für Menschen, Tiere und künstliche Intelligenzen — sollten maximiert, Leid aber minimiert werden.
     
  • Vielfalt: Eine abwechslungsreiche Vielfalt positiver Erfahrungen ist besser als viele Wiederholungen genau gleicher Erfahrungen, selbst wenn letztere sich als diejenigen erwiesen haben, die positiver nicht sein könnten.
     
  • Autonomie: Bewusste Wesen und Gesellschaften sollten die Freiheit haben, ihre eigenen Ziele zu verfolgen, sofern diese nicht mit einem übergeordneten Prinzip in Konflikt geraten.
     
  • Vermächtnis: Vereinbarkeit mit Szenarien, die die meisten Menschen heute als glücklich erachten würden, und Unverträglichkeit mit Szenarien, die so gut wie alle Menschen heute als furchtbar einstufen würden.

 
Was das Gute betrifft, so trifft man in den meisten Kulturen auf die sog. goldene Regel » Man sollte andere behandeln, wie man selbst wünscht, von anderen behandelt zu werden «.
 
Eine andere Regel, die in zahlreichen Jahrhunderten hoch gehalten wurde, war die Betonung auf das Schöne, Gute und Wahre, auf die man bei Bhagavad Gita ebenso wie bei Platon und Sokrates trifft, aber auch im Motto heute noch renommierter Institute: Das Institute for Advanced Study in Princeton etwa hat zum Motto Wahrheit und Schönheit, während die Harvard University immerhin noch auf Veritas (= Wahrheit) setzt.
 


 
Das Prinzip Don't be evil wird wenigstens noch in Google's corporate code of conduct explizit erwähnt, auch wenn andere Unternehmen — Großbanken etwa — weit davon entfernt scheinen, sich solches Ziel zu setzen.

 

 Beitrag 0-517
Wo fanatischer Islam zur Gefahr für die Gesellschaft wird

 
 

 
Zum Islam:

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Ist das das wahre Gesicht des Islams?
 
VORSICHT: PINews scheint eine der AfD nahestehende Publikation zu sein.