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Unsere Welt zu verstehen:  Dreifaltigkeit Gottes



 Beitrag 0-522
 
 

 
Wie die Idee der Dreifaltigkeit Gottes

mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis korrespondiert

 
 
Im Sinne der Physik — wenn nicht der Naturwissenschaft überhaupt — scheint es nur 3 Dinge zu geben, die immer und überall präsent sind:
     
  • mathematische Gesetze (als immer und überall regierender Geist),
     
  • die Energie des Vakuums (als Grundstoff all dessen, was physikalisch existiert) und
     
  • Quantenfluktuation (als ein immer und überall aktiver Prozess, der tatsächlich nie aufhört, Neues zu schaffen — aber nichts, was seinem Zustand nach ewig Bestand hat).

 
In welcher Hinsicht man

jedem Lebewesen eine (fast) unsterbliche Seele zusprechen kann:

einen Teil seiner selbst, der

— wie wenig und indirekt auch immer —

den Kosmos auf nahezu unübersehbare Zeit mitgestalten wird:

 
 
Was man als Seele bezeichnet, ist der Teil unseres Bewusstsein, der nicht-algorithmisch denkt und insbesondere auch über sich selbst nachdenken kann. Damit ist klar: Jeder geistig gesunde Mensch hat eine Seele. Die interessante Frage, die sich stellt, ist einfach nur die Frage, ob diese Seele (unser Ich also) den Tod unseres Gehirns überlebt — und wenn ja, für wie lange.
 
Es gibt nur wenige Wissenschaftler, die sich ernsthaft auf die Suche nach einer Antwort gemacht haben. Viele von ihnen kommen zur These: Ja, das könnte durchaus der Fall sein. Die Beobachtungen allerdings, die ihnen diese Meinung nahelegen, deuten — soweit mir bekannt — alle darauf hin, dass unser Ich — wenn es denn wirklich den Tod unseres Körpers überleben kann — sich über die Zeit hinweg verflüchtigt wie Gasgeruch in ansonsten reiner Luft (Physiker würden sagen: wie in unserem Gehirn erzeugte elektromagnetische Wellen, die langwellig genug sind um über unsere Schädeldecke hinaus ins All hinaus zu strahlen um sich dort dann irgendwann mit anderen Quanten zu vereinen — wenige davon vielleicht erst in Milliarden von Jahren).
 
Wenn solche Photonen aufhören zu existieren, geben sie ihre Energie an andere Quanten weiter, werden sie und ihr Schicksal deswegen indirekt auf immer mit gestalten bzw. mit bestimmen.
 
 
Note: Zur Frage, was die Seele den nun eigentlich sei, sagt selbst die Bibel kaum etwas.
 
Soweit wir wissen,haben Sokrates und Platon (etwa 500 v.Chr.) zum ersten Mal von einer unsterblichen Seele gesprochen.
 
 


Platon verglich unsere Seele mit den Tönen einer Gitarre:
 

Die Töne sind Schwingungen,
 
können aber nur entstehen, solange das Musikinstrument noch intakt ist.

 



 


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