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Unsere Welt zu verstehen:  Demokrits Urkörner



 Beitrag 0-502
 
 

 
Demokrits Atome aus heutiger Sicht

 
 
Das erste Atommodell geht auf die beiden griechischen Philosophen Leukipp und seinen Schüler Demokrit zurück. Beide waren der Ansicht, dass sich Materie nicht beliebig weit zerteilen lasse. Vielmehr müsse es ein kleinstes Teilchen geben, das nicht weiter zerteilbar ist: Das Urkorn oder » Atom (atomos = griech. unteilbar) « .
 
Um etwa 1900 herum glaubte man diese unteilbaren Teilchen gefunden zu haben. Sie sind das, was man heute Atome nennt, ogleich man schon bald erkannte, dass sie keineswegs unteilbar sind.
 
Was also sind dann nun aus heutiger Sicht heraus die Atome (Urkörner) Demokrits?
 
 
Hier die Antwort darauf:
 


Gebhard Greiter (2020):
 
Die Quantenfeldtheorie sieht jedes Teilchen als Anregung des Feldes der physikalischen Grundkräfte, d.h. als Wellenpaket. Damit kann man es — per Fourier-Transformation und wegen Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation — als eine sich ständig per Quantenfluktuation modifizierende Summe harmonischer Wellen erkennen. Jede harmonische Welle aber ist unzerlegbares QuBit. Und so komme ich zum Schluss:
 
 
Atome im Sinne Demokrits,
 
— die kleinsten, und nun wirklich unzerlegbaren Portionen von Energie — Demokrits Urkörner
 
sind diese QuBits.

 



 


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seiteDmkisotoeeeger: Dmkisotoeeeger1gegreit


Objekt vs Modell (in der Physik)


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