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Unsere Welt zu verstehen:  Evolution Lebewesen



 Beitrag 0-466
 
 

 
Die kernphysikalische Evolution

— Warum Lebewesen aus Sternenasche bestehen —

     
     
    Harmonische Feldanregungen — man kann sie als QuBits auffassen — finden sich zusammen zu Elementarteilchen.
     
    Dies ist der erste Schritt der Evolution, in dessen Folge es dann kommt zu
       
    • erst   kernphysikalischer Evolution: dem Entstehen der Elemente
       
    • dann   chemischer Evolution: dem Entstehen unterschiedlichster Arten von Molekülen
       
    • und schließlich   biologischer Evolution: dem Entstehen sich selbst steuernder Materie, die Fließgleichgewicht aufrecht erhalten kann.



Thomas Görnitz (2015):
 
Unter kernphysikalischer Evolution versteht man die Vörgänge, die — getrieben durch die starke Wechselwirkung — zu immer komplexeren Atomkernen führen.
 
Die ersten Sterne entstanden aus Wolken von Wasserstoff und Helium, welche durch die Gravitation zusammengepresst und deswegen in ihrem Inneren immer heißer wurden. Dies hat Kernfusionsprozesse in Gang gesetzt, im Rahmen derer schrittweise Elemente mit immer schwereren Atomkernen enthanden — Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, usw. bis hin zu Eisen, in dessen Kern die durch den Fusionsprozess freigesetzte Bindungsenergie pro Nukleon am größten ist: Sie ist dort etwa 1 Million mal größer als wenn sich Kohlenstoff und Sauerstoff in einer Flamme — einem chemischen, also keinem kernphysikalischen Prozess — zu Kohlendioxid verbinden.
 
Sobald in sehr großen Sternen der Berennstoffvorrat zu Ende geht — ihr Kern dann also aus Eisen bestehet, worin derr Prozess der Kernfusion zum Erliegen kommt, dann fällt der innere Druck weg, so dass jene Sterne implodieren, d.h. in sich zusammenfallen, da dem Druck in ihren äußeren Hüllen dann kein Gegendruck im Kern mehr gegenüber steht.
 
Dieser Vorgang löst eine gewaltige Explosion aus, die dazu führt, dass der Stern als Supernova einen Großteil seiner Materie als strahlende Staubwolke in den Weltraum hinaus pustet.
 
Innerhalb dieser Explosion und der damit verbundenen gewaltigen Freisetzung von Energie kommt es dann endlich auch noch zur Fusion von Elementen, die schwerer als Eisen sind bis hin zum Uran.
 
 
 
Unser Sonnensystem besteht zum überwiegenden Teil aus Material,
 
das schon zwei solche Explosionen erlebt hat, d.h. als Asche aus ihnen hervorging.

 
Sie fanden nacheinander schon vor Milliarden von Jahren statt.

 
 
 
Hinweis: Die Supernovae werden von Astrophysikern in verschiedene Gruppen eingeteilt. Besonders wichtig sind die vom Typ 1A, welche entstehen, wenn ein Neutronenstern von einem Begleitstern Materie absaugt. Es gibt dann eine scharfe Grenze, bis zu der hin solche Anhäufung von Materie gehen kann. Wenn sie erreicht ist, explodiert dieser so wachsene Stern dann als Supernova.
 
Da alle Supernovae vom Typ 1A nahezu gleiche Helligkeit haben, dienen sie als Standardkerzen für das Bestimmen kosmischer Entfernungen.
 
 
 
Die Freisetzung in Sternen erbrüteter Elemente durch solche Explosionen ist erste notwendige Voraussetzung dafür, dass Objekte wie Planeten und Kometen entstehen können und darauf dann schließlich Leben.
 
Bis es aber wirklich zu Leben kommt, muss erst noch chemische Evolution einsetzen: der Vorgang also, der Atome zu Molekülen zusammenführt, welche durch Austausch von Photonen (vor allem virtuellen Photonen) — durch elektromagnetische Wechselwirkung also — zusammengehalten werden.
 


 
Quelle: Thomas und Brigitte Görnitz: Von der Quantenphysik zum Bewusstsein, Springer 2015, S. 536-537

 


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