Unsere Welt zu verstehen:



 Beitrag 0-454
 
 

 
Wie deterministisch entwickelt sich die Welt?

 
 
Wenn wir unter der Welt den Inhalt der Raumzeit aus Sicht der Physik verstehen, so lässt sich feststellen:
 
     
  • Die kleinsten Geschehnisse, die Physik kennt, sind Quantenfluktuationen. Ihr Ergebnis ist — nach allem, was man weiß — absolut zufällig.
     
  • Erst wo sich, aus welchen Gründen auch immer, mehr makroskopische Strukturen und Objekte bilden, verhalten die sich (nur aus makroskopischer Sicht heraus) zunehmend deterministisch.

 
Erst aus gröberer Sicht heraus also ergibt sich — gut korrespondierend mit der Größe Form schaffender Strukturen — zunehmend deterministischeres Verhalten. Auf Quantenebene aber, d.h. was Abänderung sämtlicher Objekte durch Geschehnisse kleinstmöglicher Wirkung betrifft, entwickeln auch große Objekte sich nicht-deterministisch: getrieben durch Quantenfluktuation verändert sich auf extrem kleiner Skala ständig was an ihnen.
 
Quantenfluktuation nagt an der Form aller Objekte ebenso, wie Wind und Wetter am Zustand nie renovierter Gebäude nagen und sie so schließlich zerfallen lassen.
 
 
Die Evolution (und Bewusstsein) — so scheint es — wirken zielgerichtet.
 
Quantenflunktuation aber will einfach nur Veränderung herbeiführen.


 


aus Notizen zu:

Wie deterministisch ist alles Weltgeschehen?


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