Unsere Welt zu verstehen:



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Evolutionsgeschichte des Lebens auf der Erde

 
 
Wenn wir die Evolutionsgeschichte des Lebens auf ein Jahr komprimieren und so vor unserem geistigen Auge ablaufen lassen, gilt:
     
  • Einzeller treten schon am ersten Tag des Jahres auf,
     
  • mehrzellige Organismen aber erst etwa Ende April.
     
  • Erste Fische und Wirbeltiere gibt es ab Ende Mai.
     
  • Im August kriechen die ersten Amphibien an Land, und
     
  • Mitte September gibt es erste Reptilien.
     
  • Oktober und November gibt es Dinosaurier,
     
  • aber schon im November dann auch erste Säugetiere.
     
  • Erst um die Mittagszeit des letzten Tages im Jahr gibt es menschenartige Wesen in der afrikanischen Savanne.
     
  • Erst in der letzten Viertelstunde des Jahres entwickeln sich primitive Formen von Ackerbau.
     
  • Erst in der letzten Minute des Jahres entstehen komplexe menschliche Kulturen im Zweistromland, in Ägypten und Südostasien.
     
  • Die Zahl der Menschen auf der Erde betrug
       
    • Vor 10 000 Jahren etwa 2 Millionen
       
    • Um Christi Geburt etwa 200 Millionen
       
    • Im Hochmittelalter etwa 400 Millionen
       
    • 1950 schon 2,5 Milliarden,
       
    • 2017 schon 7,4 Milliarden ( wobei sie jetzt aber nur noch in Entwicklungsländern schnell wächst ).

 
Vielleicht muss man das für den Menschen charakteristische Wachsum seines Gehirns eher als Folgeerscheinung denn als Voraussetzung für seine Fähigkeit, Werkzeuge herzustellen, sehen.
 
So gesehen könnte der Menschen Drang nach Beschäftigung die eigentliche Anstoß für ihre schnelle intellektuelle Entwicklung sein.
 

 
 
Quelle: Johannes v. Butlar: RaumZeit, Provokation der Schöpfung (2009), S. 252-253


 


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