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Unsere Welt zu verstehen:  Beispiele Unwirklichkeit



 Beitrag 0-269
 
 

 
Beispiele für die Unwirklichkeit von Realität

 
 
Der Neurowissenschaftler Karl Pribram argumentierte so:


Pribram (1989):
 
Die wahrnehmbare Glätte feinen Porzellans und das Gefühl des Sandstrands unter unseren nackten Füßen entstehen ebenso wie Phantomschmerz.
 
Dies bedeutet aber nicht, dass es da draußen keine Porzellantassen oder Sandkörner gäbe. Es bedeutet nur, dass eine Porzellantasse unter­schiedliche Wirklichkeitsaspekte hat:
     
  • Gefiltert durch das "Linsensystem" unseres Gehirns manifestiert sie sich als Tasse.
     
  • Könnten wir uns aber von diesem Linsensystem befreien, würden wir sie als Interferenzmuster wahrnehmen [ gegeben
    als Summe aller Feldanregungen, die Elementarteilchen darstellen ].

Welche dieser beiden Gestalten ist real und welche nur Illusion? Für mich sind beide real oder, wenn Sie so wollen, keine von beiden.
 


Die Erkenntnis, dass erst unser Gehirn Objekte konstruiert — im oben erklärten Sinne — verblasst neben einer Schlussfolgerung, die der Quantenphysiker Bohm gezogen hat: Er nämlich ist davon überzeugt, dass wir sogar Raum und Zeit konstruieren. Die Relativität beider scheint das zu bestätigen.

 
 
Quelle: M Talbot: Das holographische Universum (1992), S. 65-66


 


aus  Notizen  zu:

Wie real ist die Welt um uns herum?


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