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Unsere Welt zu verstehen:  Menschen Sternenasche



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Wie man das Alter der Erde bestimmt

und warum wir Menschen aus Sternenasche bestehen

 
 
Im Mittelalter versuchten Alchemisten immer wieder, häufig vorkommene (billige) Stoffe in Gold zu verwandeln.
 
Der Grund, warum sie scheiterten. war — wie uns heute klar ist —, dass sie dazu hätten wissen müssen, wie sich die Zusammensetzung von Atonkernen abändern läasst. Zudem sind für solche Kerntransformation Energien notwendig, welche die im Rahmen einer chemischen Reaktion um das Millionenfache übersteigen.
 
Solche Portionen von Energie entstehen z.B. bei der Explosion von Wasserstoffbomben, aber nicht im Rahmen natürlicher Prozesse auf der Erde.
 
Mit winzigen Ausnahmen allerdings: Eine ist der spontane Zerfall radioaktiver Elementein in leichtere. So zerfällt etwa ein Uranatom in durchschnittlich 4.5 Mrd Jahren zu Blei, so dass die Menge allen Urans auf der Erde ständig kleiner wird.
 
Und so beruhen denn auch unsere besten Schätzungen des Erdalters auf Messungen der relativen Verteilungen von Uran und Blei.

 
Wie man weiß, entstehen schwere Element ausschließlich in Sternen, deren Inneres schon eine Temperatur von weit über 100 Mio Grad erreicht hat. Wo so ein Stern schließlich als Supernova sein Leben beendet, werden in seinem Inneren des hohen Drucks wegen entstandene schwere Elemente ins All hinaus verstreut.
 
Und in diesem Sinne ist richtig, was Martin Rees, ein Astrophysiker, schrieb:
 

  Wir sind Sternenstaub — Asche von Sternen, die schon lange nicht mehr existieren.


 


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Der Kosmos: Gedanken über das Allumfassende


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