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Unsere Welt zu verstehen:  Quantensystem Unbestimmtheit



 Beitrag 0-234
 
 

 
Warum sich kein Quantensystem

als Summe wohldefinierter Teile verstehen lässt

 
 
Immer wieder weisen Naturphilosophen darauf hin, dass die Methodik, ein System dadurch verstehen zu wollen, dass man es als Summe seiner Teile sieht, nur in der klassischen Physik, auf keinen Fall aber in der Quantenphysik zum Ziel führt.
 
Warum aber ist das so?
 
Zweifel an dieser Aussage könnte bekommen, wer sich vor Augen führt, dass jedes Quantensystem Summe von Feldanregungen ist, d.h. Wellenpaket, und Fourier-Transformation jedes Wellenpaket in eindeutig definierte kleinste Feldanregungen zu zerlegen gestattet.
 
Andererseits muss berücksichtigt werden:
     
  • Jede Feldanregung beginnt an einer beliebigen Stelle der Raumzeit und breitet sich von ihr als Kugelwelle mit maximal Lichtgeschwindigkeit aus.
     
  • Wo diese Kugelwelle auf ein Hindernis trifft, wird sie entweder um dieses Hindernis herum gebeugt (verformt)
     
  • oder die beiden aufeinander treffenden Feldanregungen hören auf zu existieren und werden durch neue ersetzt.
     
  • Noch wesentlicher aber ist die Tatsache, dass Ereignisse, die Feldanregungen zerstören und hierfür neue schaffen — oder als Quantenfluktuation Quelle neuer Feldanregungen sind — in der Raumzeit dicht liegen und dies bedeutet, dass in jeder noch so kleinen Umgebung eines raumzeitlichen Punktes unendlich viele Quellen neuer Feldanregungen liegen.

Mit anderen Worten: Ein Quantensystem kann nur deswegen nicht als Summe seiner Teile verstanden werden, weil die Menge dieser Teile an keiner Stelle der Raumzeit wohldefiniert ist: Anders als die kleinsten Bestandteile einer Fourierentwicklung ändern sich seine kleinsten Bestandteile ständig.
 
Kurz gesagt:
 
Der quantenmechanischen Unbestimmtheit wegen lässt sich kein Quantensystem zu irgendeiner Zeit
 
als wohldefinierte Summe kleinster Teile sehen.


 


aus  Notizen  zu:

Quantensysteme


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