Unsere Welt zu verstehen:



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Warum es im All fast überall dunkel ist

 
 
Nur Photonen, die unser Auge treffen und mit ihm verschmelzen, können wir — bei geeigneter Wellenlänge — als Licht wahrnehmen.
 
Im heutigen Zustand unseres Universums gibt es nur relativ wenige Lichtquellen, und zudem wird von ihnen ausgesandtes Licht kaum mehr gestreut (bis etwa 380 Mio Jahre nach nach dem Urknall war das noch ganz anders).
 
Wer heute ins Weltall hinausblickt, sieht neben dem Licht einiger Sterne nur Finsternis. Wirklich hell ist es nur innerhalb der Lufthülle der Erde, denn in ihr wird das von der Sonne einfallende Licht ständig gestreut, so dass Photonen von fast überall her unser Auge treffen.
 
Ohne die Lufthülle würde, wer nicht direkt in Richtung Sonne blickt, neben Sternen nur tiefschwarze Finsternis sehen.

 


aus Notizen zu:

Unser Universum


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