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Unsere Welt zu verstehen:  Einsteins Meinung



 Beitrag 0-9
 
 

 
Einsteins recht differenzierende Meinung zu Gott

 
 
Wie aus einem Brief Einsteins hervorgeht, den er 1954 an den Religionsphilosophen Erich Gutkind schrieb, sah Einstein sich selbst
  • weder als Atheist,
  • noch als jemand, der an die Bibel glaubt.

 
Hier seine wesentlichen Aussagen:

Einstein
 
    Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern.
    Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.
    Was ich in der Natur erblicke, ist eine großartige Struktur, die wir nur bruchstückhaft verstehen können. Diese Struktur muss jedem denkenden Menschen ein Gefühl von Bescheidenheit vermitteln – ein authentisches religiöses Gefühl, das mit Mystizismus nichts zu tun hat.
     
     
    » Man gewinnt die Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist offenbart —
     
    ein Geist, der dem des Menschen bei weitem überlegen ist
     
    und gegenüber dem wir uns angesichts unserer bescheidenen Kräfte ärmlich vorkommen müssen. «

     



 


aus  Notizen  zu:

Gott und die Physik


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