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Unsere Welt zu verstehen:  Wissenschaft Philosophie



 Beitrag 0-527
 
 

 
Wissenschaft vs Philosophie und Religion

 
 
Im Philosophie-Unterricht erfährt man, zu welchem Ergebnis das Philosophieren von Personen geführt hat, die schon lange tot sind. Genauer: Man erfährt, welcher Meinung sie waren und auf welchem gedanklichen Wege sie versucht haben, ihre Meinung zu begründen.
 
In allen anderen Schulfächern lernt man, was Wissenschaft derzeit als wahr erkannt zu haben glaubt. Es ist dann aber zunächst nur wahr in der Realität, in der wir leben. Ob es in Wirklichkeit wahr ist, wissen wir nicht, da Menschen — ebenso wie auch alle anderen biologischen Wesen — kein modellunabhängiges Verständnis der Wirklichkeit haben. Es ist dies eines der zentralsten Ergebnisse der Philosophie. Besonders deutlich haben es formuliert:
     
  • Parmenides (ca. 500 v.Chr.)
     
  • Kant
     
  • Niels Bohr (der Anfang des 20. Jahrhunderts führende Quantenphysiker) und
     
  • Steven Hawking (ein erst 2018 verstorbener, weltweit bekannter Astrophysiker)

 
Nie vergessen sollte man:
 
Eine philosophische Meinung verliert ihren Wert, sobald es Naturwissenschaft gelang, sie zu widerlegen. Markus Gabriel etwa, der sich derzeit (ab 2010 etwa) am lautstarksten zu Wort meldende deutsche Professor für Philosophie argumentiert, als habe er das noch nicht begriffen. Seine Philosophie ist, wo er glaubt, Beweise präsentieren zu können, Pseudophilosophie, zum anderen Teil aber einfach nur Meinungsäußerung (statt echter Philosophie).
 
Religionsphilosophie ist ein Teil der Philosophie, dessen Ergebnisse Naturwissenschaft weder widerlegen noch bestätigen kann. Daran sollte jeder denken, der andere ihrer religiösen Überzeugung wegen zu kritisieren versucht.

 


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tags: stw2474W: Wissenschaft+Philosophie+Religion


An der Grenze zwischen Physik und Philosophie


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