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Unsere Welt zu verstehen:  Quantengravitationseffekte



 Beitrag 0-226
 
 

 
Die Skala der Quantengravitationseffekte
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Die beiden Grundsäulen der modernen Physik — Allgemeine Relativitätstheorie und Quantenphysik — werden irgendwann zu einer einzigen, in sich konsistenten Theorie der Quantenvravitation vereinigt werden müssen.
 
Bisher nämlich wird Einsteins Theorie zu ungenau, wo man — in der Umgebung des Urknalls oder im Zentrum Schwarzer Löcher — um die Berücksichtigung von Quanteneffekten nicht mehr herum kommt.
 
Problem dabei wird sein, dass
     
  • natürlich auch jede Quantengravitationstheorie experimenteller Bestätigung bedarf,
     
  • hierzu aber enorm hohe Energien notwendig sein werden:
    1028 Elektronenvolt im Gegensatz zur Größenordnung unserer Alltagswelt von nur etwa 1 Elektronenvolt.

Thomas Thiemann — einer der führenden Köpfe auf dem Gebiet der Schleifen-Quantengravitation — sagt:
 
Direkt sehen wird man Quantengravitationseffekte wohl nicht, jedenfalls nicht in diesem Jahrhundert. Er hofft jedoch auf indirekte Indizien und erinnert in diesem Zusammenhang an Einsteins indirekten Nachweis der Existenz der Atome (1905) über seine Erklärung der Brownschen Bewegung (eine schon im Lichtmikroskop beobachtbaren Zick-Zack-Bewegung von Pollenkörnern): Einstein stieß in den Bereich unterhalb eines Millionstel Millimeters vor, obgleich das Mikroskop eine Auflösung von höchstens einem Hunderdstel Millimeter hatte.
 
Es war diese Leistung, wofür ihm der Nobelpreis zuerkannt wurde.

 


aus  Notizen  zu
tags: stw2413Q: Quantengravitationseffekte


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